Siedler News

Die Schülerzeitung der MKS

Die Wirtschaftsgruppe der 8b hat sich dieses Schuljahr um eine Schülerzeitung gekümmert - und haben die Siedler-News erschaffen!

Wir möchten euch Einblicke in das Schulleben an der MKS geben und euch die verschiedenen Projekte und Themen in den Klassen präsentieren. Natürlich werden wir auch neue Lehrer vorstellen und euch auf dem Laufenden halten.

 

Euer Team der Siedler-News

 

 


Erste Ausgabe der Siedler-News

Im Dezember 2018 haben wir die erste Ausgabe der Siedler-News fertig gestellt. Die Zeitung wurde als Heft gedruckt und an die Schüler verkauft.

Klickt einfach auf die Überschrift und schon kommt ihr zu unserer ersten Schülerzeitung.

 

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 


Interview mit Pizzera & Jaus

Sophie und Paul (6a) besuchten am 16.05.19 mit Fr. Kallert das Mundartduo Pizzera und Jaus im Franconia Saal in Würzburg.

Was hat euch dazu bewegt, Musik in Mundart zu machen?

Paul: Ich glaub uns ist es immer um die größere Authentizität gegangen, d.h. dass man so wirkt wie man ist und nicht vorgibt jemand sein zu wollen und dadurch das wir in Österreich natürlich ganz weit weg vom klassischen Hochdeutschen sind, ist es für uns einfach leichter. Andererseits noch zusätzlich ist es im Dialekt leichter zu reimen, weil viel mehr Spielraum ist.

Es ist einfach noch nicht so abgegrast wie wenn du sehr buntes deutsch reimst. Und ja, es macht einfach Spaß und es ist irgendwie.

Ein alter österreichischer Kabarettist hat mal gesagt, „hässlich“ ist ein schönes Wort, aber „schiach“/“schiech“ ist treffender. Und das war auch irgendwie unser Beweggrund.

 

Könntet ihr euch auch vorstellen, auf Hochdeutsch zu singen?

Otto: Also Ich glaube wir könnten uns vorstellen auf Hochdeutsch für andere Künstler zu schreiben – das glaube ich schon. Wir könnten es, aber wir würden es glaube ich nicht tun, außer es passt ins Kabarettprogramm.

Paul: Wenn einem eine Nummer in Hochdeutsch passiert, warum nicht. Aber es wird glaub ich auch nie ganz Hochdeutsch sein, weil wenn man vergleicht wie man in Wien spricht oder wie in Bochum spricht, dass ist schon ein ganz ein anderes Deutsch. Aber wir zielen jetzt nicht drauf ab.

 

Welches Lied von euch gefällt euch am meisten? Habt ihr ein persönliches Lieblingslied von euch?

Otto: Das ändert sich ständig. Wenn überhaupt.

Paul: Das ändert sich wirklich auch oft mit den Phasen. Manchmal denkt man sich: „Jetzt hat man das oft genug gehört.“ Dann ist das nicht mehr so ein Highlight für einen und dann kommts wieder.“

Wir sollen jetzt nicht eitel klingeln, aber wir mögen unsere Musik wirklich sehr gerne was wir selber machen. Aber so wirklich einen Favorite – wo man sagt „nur des“ – haben wir eigentlich nicht. Wir lieben alle unsere Kinder, egal wie hässlich sie sind. (lacht)

 

In unserer Klasse fanden viele das Lied „Mama“ toll. Habt ihr letzten Sonntag den Muttertag mit euren Müttern verbringen können?

Otto: Ja, meine Mutter sagt immer, wenn Muttertag der einzige Tag ist, an dem ich zu ihr komme, dann will sie nicht, dass ich komme, weil dann passt irgendwas nicht. Aber ich war kurz bei der Mama, hab ihr eine Schokolade gebracht und dann hab ich was gegessen und dann bin wieder weggefahren. War bei dir wars ja auch so ähnlich, oder? (schaut zu Paul)

Paul: Ich hab sie einen Tag später besucht. Also am Sonntag ist es leider nicht ausgegangen, aber dafür am Montag bin ich mit ihr essen gegangen. Das war okay für beide Parteien.

 

Jetzt tourt ihr gerade wieder wochenlang durch Deutschland und Österreich. Was gefällt auch am Tour-Leben am meisten?

Paul: Ich bin wahnsinnig gern in Hotels. Ich mag das total gern. Ich mag das herumkommen und Leute kennenlernen – meistens durchweg nette Menschen. Die Abwechslung, das Live-Spielen.

Also prinzipiell, jeder der sich auf die Bühne stellt hat erstmal ein Problem mit sich selbst. Das ist mal ganz klar. Wenn du dich auf eine Bühne stellst, dann heißt das unterm Strich nur: „Schauts her ich bin gut. Sagts mer, dass ich gut bin.“

Man möchte sich halt irgendwie beweisen. Und das ist auf Tour dann doch relativ einfach das man sich dann beweisen will wenns halt gut ist. Und wir spielen einfach wahnsinnig gern live und sind wahnsinnig gern zusammen. Natürlich ist es wie bei jedem Beruf manchmal anstrengend und zehrend. Es gibt glaub ich keinen Beruf, der einem immer nur Spaß macht – Eure Lehrerin zu sein ausgenommen (lacht). Aber wenns 70% wirklich Spaß macht, dann ist es glaub ich schon sehr viel und gut.

 

Gibt es auch etwas, dass euch daran nervt?

Otto:(überlegt) Es ist glaube ich noch nie passiert, dass uns etwas richtig arg nervt. Aber der Paul hat es schon gesagt. Es gibt Tage, an denen man nicht so gut drauf ist. Wo man das Positive an dem Ganzen nicht so sieht. Und dann gibt es Kleinigkeiten, die einen schon sehr schnell nerven können, z.B. ein Stau, wenn man zum Auftritt fährt.

Paul (ergänzt): …oder ein unfähiger Veranstalter, ein stinkender Backstage Bereich. (lacht)

Otto: Genau, Dinge, wo man sonst sagt: „Hey, des ist egal. Das passt schon.“

Paul: Wenn du ein bisschen überarbeitet bist. Wenn die Reizschwelle eine niedrigere ist. Bei uns ist es halt … Keine Ahnung…wenn ein Familienmitglied stirbt, wenn mit der Freundin Schluss ist und du musst ganz gleich funktionieren. Das ist auch okay so. Die Leute warten teilweise ein Jahr lang mit den Karten und dann musst überzeugen und des passt auch so. Aber manchmal ist es einfach leichter und manchmal schwieriger.

 

Wie verbringt ihr eure Freizeit, wenn ihr nicht gerade auf Tour seid.

Otto: Netflix! (lacht)

Paul: Ganz klassisch wie jeder andere. Freunde, Fortgehen, Sporteln, schlafen und der Otto verbringt natürlich Zeit mit seiner Freundin.

Otto: Das ist nicht viel anders wie bei Anderen. Es ist wirklich sehr gemütlich und eher unspektakulär.

 

Was war euer schönstes gemeinsames Erlebnis?

Otto: Also da gibt’s einige schöne Erlebnisse, die wir gehabt haben. Ich finde eine der schönsten war auch wie der Paul und ich uns kennengelernt haben und wir gesagt haben, bevor wir zusammen auf Tour gehen, müssen wir schauen, ob wir miteinander wirklich können. Dann sind wir zehn Tage zusammen in die Toskana gefahren wo einfach nichts war. Da war wirklich nichts um uns herum. Einfach nur Natur. Wir haben da zehn Tage mit Schach spielen und Wasser trinken verbracht.

Paul: „Tee“ war auch dabei (lacht)

Otto: Wir haben keinen einzigen Tag gehabt, wo wir gesagt haben „Ich brauch jetzt meine Ruhe von dir oder sonst irgendwas“. Und das war wirklich ein schönes Erlebnis zum Beispiel. Aber da gibt’s noch mehrere.

Paul: Auf der Bühne natürlich. Als wir das erste Mal hundert Tausend Leute vor uns gehabt haben. Das war wirklich Wahnsinn. Aber wenn du es dann geschafft hast, ist es eine Wonne des Glücksgefühls, das wirklich unbeschreiblich ist.

 

Gibt es einen Künstler, mit dem ihr gerne mal zusammenarbeiten würdet?

Paul: Da gibt es etliche. Das wird euch beiden wahrscheinlich nichts sagen, aber vielleicht eurer Lehrerin. Wir hatten schon das Vergnügen mit dem Hubert von Goisern gemeinsam zu arbeiten, der für uns ein wirkliches Idol ist, sowohl textlich als auch musikalisch und auch menschlich sehr, sehr nett ist.

Aber es gibt ganz, ganz viele. Wenn man mal auf Deutschland schaut: Wir sind große Reinhard May und Grönemeyer-Fans. Es gibt wirklich unzählbar gute Leute auch bei euch.

 

Welchen Beruf würdet ihr ausüben, wenn ihr keine Künstler geworden wärt?

Paul: Ich wäre ein Kollege von der Frau Kallert an der Mittelschule in Kitzingen. (lacht)

Ich glaub ich wäre gern Werbetexter oder irgendwie sowas kreatives. Wo ich auf alle Fälle mit Sprache und Musik arbeiten kann, aber es ist schwierig. Also wir sind sehr froh mit dem was wir machen können und es ist auch ganz schwer, sich was anderes vorzustellen als auf der Bühne zu stehen oder etwas im kreativen Entertainmentbereich zu machen. Das liegt uns schon sehr im Blut.

Otto: Ja, also ich glaub auch. Ich glaube, wenn man sagt, das ist der einzige Beruf, den ich im Leben ausführen kann, dann ist es glaub ich schon sehr schwierig, das Leben froh zu meistern, weil oft funktioniert es nicht so, wie man glaubt das es funktionieren soll. Aber das Gute ist, dass die ganze künstlerische Sparte so weit gefächert ist und ob man da jetzt Lehrer ist – oder der Pauli sagt man kann auch texten für andere – das ist ja genauso. Ich glaube es müsste immer irgendwie so etwas sein, aber wo die Reise hingeht.

Paul: Aber Bürohengste würden wir wahrscheinlich nicht werden.

Otto: Na, glaub ich nicht. Da spiel ich vorher auf der Straße. Ganz sicher.

 

Gibt es Musik, die ihr gar nicht leiden könnt?

Paul und Otto: Elektro.

Paul: Es gibt gute Nummern, aber privat hör ich mir sowas nicht an. Wenn es zu monoton ist, so Techno und Minimal, dann muss man schon ganz viel „Tee getrunken“ haben, dass das lustig ist. (lacht)

 

Wenn ihr nur einen Gegenstand aus eurem brennenden Haus retten könntet – Was wäre es?

Paul: Wahrscheinlich eine Gitarre.

Otto: Solang da drin nichts ist, das lebendig ist, ist mir das ehrlich gesagt komplett Wurst, ob alles abbrennt oder nicht.

 

Wir selbst gehen ja noch zur Schule. Uns würde interessieren, was eure „Rolle“ in der Klasse war. Wart ihr eher der Klassenclown oder Streber?

Paul: Schon eher die Rolle des Klassenclowns. Ruhig und introvertiert eher nicht.

Otto: Nein, ich auch nicht. Ich war ein Träumer und ein Clown.

 

Habt ihr schon in der Schule Musik gemacht?

Paul und Otto: Ja

 

Ein Erlebnis, das euch aus der Schulzeit in Erinnerung geblieben ist.

(Überlegen)

Paul: Mein Lateinlehrer hat mich einmal gefragt, was ich als Außenstehender zum Thema Intelligenz sage. Das weiß ich heute noch.

Was schlimm ist eigentlich von der Schulzeit, ist das ich immer noch träume, dass ich gewisse Sachen nicht schaffe und so. Also ich glaub es ist schon ein wahnsinniger Druck. Ich erinnere mich manchmal zurück an irgendwelche Prüfungen, gerade vor dem Abitur. Wo ich manchmal jetzt noch dran denk, was aber schon 13 Jahre her ist. Da merkt man, was für ein Druck auf einem Kind lastet.

Ich bin ja auf dem Land aufgewachsen wo nichts in der Nähe war, also auch nicht mit dem Rad. Deswegen war die Schule für mich das, wo ich mich austauschen hab können. Deswegen bin ich wahnsinnig gern in die Schule gegangen. Da habe ich alles aufholen müssen, was ich an sozialer Interaktion an den Nachmittagen nicht gehabt hab. Schule war immer cool für mich.


Abschlussfahrt der 9a

Ein kleiner Überblick über unsere Abschlussfahrt

Wir, die Klasse 9a, fuhren von 09. bis 12. April auf die heiß ersehnte Abschlussfahrt. Wir waren zweieinhalb Stunden mit dem Zug unterwegs, die Fahrt war ganz ruhig und entspannt. Um ca. 11.30 Uhr kamen wir an der Jugendherberge Neckarpark an und bekamen erstmal unsere Zimmerkarten. Am Nachmittag war die Auffahrt auf den Fernsehturm und am Abend hatten wir eine witzige Geisterführung. Am Mittwoch waren wir im Mercedes-Benz-Museum und in der Staatsgalerie. Das Museum und die Staatsgalerie fand ich nicht so spannend. Am Mittwochabend stand Kino auf dem Programm und das war echt cool, vor allem der Film „Was Männer wollen“, das solltet ihr euch mal angucken. Das Musical am Donnerstag fand ich ganz interessant, es hat mir echt gefallen. Am Ende des Tages feierten wir noch den 18. Geburtstag eines Mitschülers gefeiert, er freute sich sehr. Dann am Freitag räumten wir unsere Zimmer auf, und packten unsere Koffer und weg waren wir.

Raluca


Abschlussfahrt der Klasse 9b

Die Woche vor den Osterferien nutzten wir um unsere Bundeshauptstadt Berlin näher kennenzulernen. Gemeinsam besuchten wir das ehemalige STASI Gefängnis Hohenschönhausen und bekamen von einem ehemaligen Häftling sehr anschaulich den Alltag im Gefängnis geschildert. Weiterhin besichtigten wir das Brandenburger Tor, Madame Tussauds und das Holocaust Denkmal. Nachdem wir von der Bundestagsabgeordneten Dr. Weißgerber im Parlamentsgebäude empfangen wurden nutzten wir die Möglichkeit ihr Fragen über Politik und ihre Aufgaben zu stellen. Nach einer kleinen Stärkung in der Kantine durften wir in die „Herzkammer“ unserer Demokratie, den Plenarsaal. Von der Zuschauertribüne aus verfolgten wir eine Bundestagsdebatte. Anschließend ging es auf die Kuppel des Reichstagsgebäudes und wir genossen den Ausblick über Berlin.

An den folgenden Tagen besuchten wir die Körperweltenausstellung am Alexanderplatz, sowie einen Schutzbunker aus dem zweiten Weltkrieg. An der Eastside Gallery erhielten wir einen weiteren Einblick in die deutsche Geschichte, die in Berlin allgegenwärtig ist.

Ganz nebenbei lernten wir auch den Umgang mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und trafen auch die ein oder andere Persönlichkeit.


Ich kann es kaum erwarten...

... mit dir die Schritte zu gehen! - Ein Projekt der 6 b mit Frau Wieland - Inspiriert von Wincent Weiss